Wie Social SEO wirklich funktioniert

 

In der letzten Zeit ist es um Social SEO wieder ruhiger geworden, nachdem 2013 bis 2015 Social SEO als Heilsbringer für die Suchmaschinenoptimierung angesehen wurde. Nach Google scheinen Google+ Klicks, Facebook und Tweets doch keinen so grossen Einfluss zu haben. Trotzdem haben Tweets, Shares und Likes immer noch eine positive Wirkung auf die Suchmaschinenoptimierung.

Es gibt nämlich Social-Media-Aktivitäten, welche einen konkreten und sogar messbaren Einfluss auf das Google-Ranking haben. Im Folgenden haben wir einige Beispiele zusammengestellt, welche man nicht aus den Augen verlieren sollte.

 

Facebook-Bewertungen bei Google

Für E-Commerce spielen Bewertungen schon immer eine grosse Rolle, denn viele potentielle Kunden lassen sich durch Bewertungen beeinflussen und bilden sich anhand davon ihre Meinungen. Da nur wenige Personen aktiv bei Google bewerten, zieht Google für das lokale Ranking mittlerweile auch Bewertungen von anderen Plattformen zu rate, darunter seit kurzem auch Facebook.

Die Facebook-Bewertungen werden sogar als eigenes Feld dargestellt, weshalb man Facebook nicht unterschätzen sollte.

YouTube-Videos bei Google

Nicht nur Facebook, sondern auch YouTube hat einen Einfluss auf das Google-Ranking, wie z.B. in eingebetteten Videos auf Webseiten. Dadurch steigt nämlich die Verweildauer und die Absprungrate sinkt. Dies ist bei allen Videos so, doch Google zieht vor allem YouTube Videos direkt in die Suchergebnisse. Dadurch werden mehr potenzielle Kunden angezogen, denn jene, welche die Webseite vielleicht übersprungen haben, finden diese durch das Video nun trotzdem. Das heisst, Videos, welche auf YouTube optimiert und gut gelistet wurden, werden auch auf Google schneller und einfacher gefunden. Für andere Video-Plattformen gilt dies nicht.

Blogbeiträge ranken gut

Blog-Beiträge haben wahrscheinlich den grössten Einfluss auf das SEO. Da ein Blogbeitrag oft recht umfangreich, textlastig und aktuell ist wird dieser von Google nicht selten als wichtig betrachtet. Wenn ein Unternehmen nun regelmässig gut verlinkten Content veröffentlicht, kommt das nicht nur den Social Media Kanälen zu Gute, sondern ebenso dem Google-Ranking. Dabei kann man einige Beiträge auch speziell für Google optimieren, dies macht vor allem bei «Evergreen»-Beiträge Sinn, welche über längere Zeit von den Leuten gesucht werden.

Rankende Social Media-Auftritte

Auch die Social Network-Auftritte werden von Google erfasst, was Sie als weitere Chance nutzen sollten. Dies trifft vor allem auf die Suche nach dem Firmennamen zu. Hier sollten Sie möglichst weit oben stehen. Sucht ein Kunde nach dem Firmennamen, so wird neben der Webseite oft auch das Xing-Profil oder die Facebook-Seite aufgelistet. Dadurch werden auch negative Berichte nach hinten verdrängt. In einigen Fällen kann das sogar für ein spezifisches Thema gelten, denn Google rankt auch direkte Inhalte der Social Networks

Backlinks durch Social Media

Dieser Effekt entsteht vor allem indirekt. Denn je grösser die Reichweite eines Unternehmens im Social Web, desto höher ist auch die Chance von Bloggern oder Redakteuren gefunden zu werden. Dadurch springen immer wieder hochwertige Backlinks auf die Unternehmensseite. Die Verbesserung des SEOs kann anhand von Backlinks messbar nachgewiesen werden und nachhaltig erhalten werden.

Social Media Marketing hat SEO-Effekte

Diese 5 Punkte machen klar, dass SEO auch durch durchdachtes Social Media Marketing grundlegend verbessert werden kann. Trotzdem sollte die Suchmaschinenoptimierung kein Grund für den Einsatz von Social Media Marketing sein, denn Social Media kann so viel mehr als nur das Google-Ranking zu verbessern – selbst wenn es auch das kann.

 

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