Basics zu Google Analytics: Verknüpfungen und Radar-Ereignisse

Dashboard, Verknüpfungen, Radar-Ereignisse etc. Google Analytics stellt Funktionen zur Verfügung, welche mal mehr, mal weniger selbsterklärend sind. In diesem ersten Blogpost der Serie wird erläutert, was Verknüpfungen und Radar-Ereignisse sind und was sie für einen Nutzen stiften.

Was sind Verknüpfungen?

Verknüpfungen auf Google Analytics dienen in erster Linie der Benutzerfreundlichkeit. Hat man zum Beispiel einem Bericht konfiguriert, den man in dieser Form wiederholt verfügbar  haben möchte, kann man diesen als Verknüpfung speichern. Beispielsweise hat man gewisse Segmente oder Messwerte hinzugefügt – welche dann mittels Verknüpfungen gespeichert werden können. Einzig was es zu beachten gilt: Der Zeitraum wird nicht gespeichert – diesen muss man individuell beim Abrufen des Berichts einstellen.

Diese Verknüpfung ist nur jenem Nutzer zugänglich, der sie auch erstellt hat. Jedoch besteht auch hier – wie auch bei den Dashboards – die Möglichkeit, diese Voreinstellungen zu teilen und anderen Nutzern dieselbe Ansicht zu gewähren.

Radar-Ereignisse

Als nächsten Punkt in der Seitenleiste werden die Radar-Ereignisse aufgeführt. Diese werden auch ‚custom alerts‘ genannt. Dabei handelt es sich um individuelle Benachrichtigungen, die man einstellen kann, wenn ein Wert ungewöhnliche Masse annimmt. Beispielsweise wenn der entsprechende Wert ungewöhnlich hoch oder tief ausfällt, wird man umgehend benachrichtigt. So können Abweichungen frühzeitig interpretiert und Handlungen danach ausgerichtet werden. Diese Option kann dabei helfen, den Analyseprozess zu optimieren. Google Analytics ist nicht zwingend ein Tool, das täglich zum Einsatz kommt – je nach Organisation wird einmal monatlich der Bericht angeschaut und Bilanz gezogen.  Genau hier setzen die Radar-Ereignisse an und bieten eine Unterstützung, um rechtzeitig reagieren zu können, sollte sich ein Wert atypisch entwickeln.

Was ist wichtig bei der Bestimmung von Radar-Ereignissen?

Radar-Ereignisse sollten mit Bedacht eingesetzt und definiert werden. Hier spielen die Grundüberlegungen ein, welche Ziele die Website verfolgt. Ist die Rate der Zielvorhaben-Conversion ein kritischer Wert, so lohnt es sich diesen als Radar-Ereignis zu definieren. Die Benachrichtigungsbedingungen sind individuell einzustellen – wie jenes Beispiel zeigt:

Da ein Über- oder Unterschreiten gesetzter Grenzwerte eine unmittelbare Handlung impliziert, ist es unabdingbar, nur tatsächlich relevante Werte zu definieren. So gibt es auch Werte, bei deren Abweichung ebenfalls eine Anpassung notwendig ist, jedoch nicht unmittelbar. Dies ist insbesondere wichtig, als dass man nicht zu viele Radar-Ereignisse einrichtet. Werden zu viele eingerichtet, läuft man Gefahr, dass alle beziehungsweise viele Werte eine ähnliche Priorität geniessen und somit kein Gefühl für eine Notwendigkeit für Handlungsbedarf entsteht.  Somit gilt auch hier: Das Bewusstsein für relevante KPI’s und deren Bedeutung stehen immer im Vordergrund.

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