Das sind die wichtigsten Kanäle für den E-Commerce-Boom

Welche Big Player profitieren am meisten vom E-Commerce-Boom und welche Traffic-Quellen sprudeln am meisten? So viel lässt sich verraten, Amazon ist Spitzenreiter auf diesem Gebiet und lässt andere weit hinter sich. Als Kundenbeschaffer spielt Google eine grosse, Facebook dagegen eher eine kleine Rolle.

Amazon ist als E-Commerce-Marktführer im Jahr 2016 überdurchschnittlich gewachsen. 2016 konnte Amazon sein Umsatz im Gegensatz zum Vorjahr um 15 Prozent erhöhen – das entspricht 4,79 Milliarden Besuchen. Damit konnten selbst der Zweitplatzierte Ebay mit 2,87 Milliarden Besuchen noch die Ebay-Kleinanzeigen auf Rang 3 mithalten. Auf dem Reichweiteranking steht Media Markt auf Platz 5, gefolgt von Zalando, Thomann, Lidl, Saturn und Ikea.

Reichweite: Woher kommt der Traffic im E-Commerce?

Jeder zweite Besucher rief die erwähnten Onlineshops und Marktplätze direkt über die Eingabe der jeweiligen Internetadressen auf. Bei Amazon und Ebay trugen Direct-Type über 50 Prozent zur Reichweite bei. In diesem Bereich schnitten vor allem H&M und Dawanda schlecht ab.

Durch die organischen Suchergebnisse gelangte 2016 jeder fünfte Besucher zu einem der 20 grössten Internethändler. Dabei erwiesen sich Suchmaschinen als wichtigster Traffic-Lieferant für den E-Commerce.

Als drittwichtigster Traffic-Lieferant fungierten Referrals. Diese trugen 19 Prozent zur Reichweite bei. Eine zentrale Rolle spielten dabei Preisvergleichsportale wie Idealo, Mydealz oder Chip. Onlinekäufer verlasen sich nämlich vor allem auf Kundenbewertungen.

Bezahlte Suchmaschinenwerbung trug lediglich 4 Prozent des Traffics bei, Social Media mit 3 Prozent noch weniger. Nur Ikea konnte jeden 10ten Besucher über Social Media gewinnen.

Sowie Google den Suchmaschinenmarkt dominiert, dominiert Facebook den Markt der sozialen Netzwerke. 73 Prozent der Social-Media-Präsenz generierte Facebook,

Auch bei Newslettern zeigt sich eine leichte Tendenz nach oben: von gut einem auf gut zwei Prozent Traffic-Anteil.

Die Relevanz von Werbebannern sank sogar noch von 0,8 auf nur noch 0,3 Prozent.

 

 

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