Google Analytics – Möglichkeiten des Event-Tracking

Wer mehr über das Verhalten der Website-Nutzer wissen möchte, kann hierfür das Event-Tracking von Google Analytics benutzen. Event-Tracking bedeutet so viel wie, dass Google Analytics definierte Ereignisse protokolliert. So können Sie beispielsweise verfolgen, wie oft Links oder Buttons angeklickt werden, oder wie viele Downloads es gab.

Da Google Analytics aber als Standard keine Ereignisse verfolgt, muss das Tracking selbst eingerichtet und als Code eingefügt werden. Es werden verschiedene Varianten an Ereignissen bei Google Analytics angeboten.

Wir möchten Ihnen diese hier kurz vorstellen:

  • Kategorien
    In diesem Bereich können Sie Kategorien erstellen, z.B. für Downloads, die dann als Ereignis getrackt werden.
  • Aktionen
    Mit Aktionen können Sie Ereignisse in den Kategorien bestimmen, beispielsweise, wie lange sich ein Video angesehen wurde.
  • Labels
    Das Ereignis Lables kann optional benutzt werden, um beispielsweise bestimmte Download-Dokumente zu benennen.
  • Werte
    Unter Werte können Sie nummerische Werte für ein Ereignis festlegen, die die Priorität angeben. Prioritäten-Skala von 1 – 10.
  • Keine Interaktion
    Damit können sie zum Beispiel die Verfolgung von Abbrüchen eines Kauf- oder Download-Vorgangs als Ereignis tracken lassen.

Beispiel für Ereignisverfolgung (Event-Tracking):

Nehmen wir als Beispiel den Download einer Word-Datei.

Kategorie = Whitepaper

Aktion = Download

Label = Word-Dokument-Name

Wert = 5

Interaktion = true

Als Code würde dies dann folgendermaßen aussehen:

_trackEvent(Kategorie,Aktion,opt_Lable,opt_Wert,opt_nointerction)

Wobei natürlich die Begriffe Kategorie, Aktion etc. ersetzt werden, durch die richtigen Variablen wie Whitepaper, Download etc.

Lesen Sie sich vorher in die Thematik ein, da wir hier nur einen kurzen Einblick über die Möglichkeit bieten.

Mit Google Analytics können Sie dann unter „Ereignisse“ einen Bericht zusammenstellen, der Ihnen die gewünschten Daten liefert.

Bitte immer beachten: Die Festlegung und Definition der Variablen ist wichtig und sollte gut durchdacht sein, damit das Reporting und die Interpretation des Berichts hinterher benutzerfreundlich ist.

Abschließend lässt sich sagen, dass eine Webanalyse von Ereignissen durchaus Sinn machen und Vorteile kann, um mehr über das Verhalten der Webseiten-Nutzer zu erfahren.

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